Gesunde Köstlichkeiten im Pilzstübchen von Dr. Merkel

Besuch im Pilzwerk Stemwede

Bei schönem Spätsommerwetter besuchen die Grünen Stemwede, vertreten durch Hermann Gesenhues, Bettina Babina und Björn Babina, das Pilzstübchen in Oppenwehe. Politikerinnen und Politiker müssen ja nicht immer nur am Bratwurstgrill stehen.

Der Inhaber des Pilzwerk, Biotechnologe Dr. Viktor Merkel, begrüßt die Besucher mit dem zu Corona Zeiten praktischen und dennoch herzlichen Ellenbogengruß.

Björn Babina merkt gleich an, dass die Einrichtung des Pilzstübchens Charakter habe.  „Von der Stange durchdesigned modern kaufen kann jede/jeder, das ist austauschbar, aber zum Beispiel die Samtsofas hier gab es sonst nur in Omas Guter Stube, und die war nur zu Sonn- und Feiertagen zugänglich.“ So ein uriger Ort passt zu Stemwede. Hermann Gesenhues kannte noch die ehemalige Baumschule Bierenriede, an deren Ort wir sich jetzt das Pilzstübchen befindet.

Zunächst gibt es für alle eine Stärkung. Mush-Dog, Pilz-Burger und Pilz-Falafel munden hervorragend und die gute Qualität wird von allen gelobt. Bettina Babina kann sogar eine Variante der Pilzfalafel ohne Brot bestellen. „Hervorragend für Menschen, die nicht alle Kombinationen so gut vertragen“, freut sie sich. „Einen einfachen Hot Dog gibt es an jedem Grillwagen, dieser Mush-Dog hier ist im Vergleich echt Spitzenklasse“, lobt Björn Babina. Viktor Merkel erläutert derweil, wie der Paderborner über Bielefeld nach Oppenwehe kam. „Hier war viel Raum, und auch von den Kosten für den Anfang war es erschwinglich“, erläutert er. Auch berichtet er, wie aus einem ihm bekannten Laborversuch in Indien, die Idee für eine Zucht von Shiitake und Austernseitlingen mit Hilfe von Gärresten wurde. Der Schritt Gerichte zuzubereiten und selbst anzubieten lag dann nahe. Der Weg vom Pavillon über den Imbissanhänger bis hin zum Food Truck wird geschildert, aber auch dass es in Zeiten von Corona nicht leicht sei, die Kunden zu erreichen. „Es finden keine Festivals wie das Wonderland in Wehdem statt. Unistädte wie Bielefeld sind relativ weit entfernt, und die Kundschaft auf anderen Märkten oder in der Gastronomie ist eher zurückhaltend. „Champignons kennen alle, Austernseitlinge und Shiitake sind da schon etwas Besonderes.“ So entstand die Idee mit dem Pilzstübchen, welches samstags an der Oppenweher Straße zum Sitzen und gemütlichen Essen oder zum Bestellen per Telefon einlädt. Es gibt auch eine andere Möglichkeit an die Spezialitäten in Stemwede zu gelangen. Beim E-Center Hartmann in Levern steht der Foodtruck des Pilzwerks donnerstags von 16:00 bis 20:00 Uhr, am Combi-Markt in Rahden jeweils freitags von 16 bis 20 Uhr.

Zum Abschluss gibt es eine Führung durch die Zuchtanlage des Pilzwerks. Es wird viel gestaunt über das besondere Lebewesen Pilz, aber auch darüber, dass es gar nicht so einfach ist, bestimmte Pilzsorten zu züchten. 

Bei einem Bierchen aus der Flasche am Foodtruck lässt man den Nachmittag gemeinsam ausklingen.

Die Besucher bedanken sich für den schönen Nachmittag, wünschen dem Unternehmer Kraft durch die Corona-Zeit zu kommen und Erfolg bei seinen Plänen für die Zukunft des Pilzwerks.

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