Presseartikel zur Vorstellung von Uwe Wortmann

Artikel der Stemweder Zeitung: Gemeinsamer Bürgermeisterkandidat von SPD und Grünen stellt sich vor

Die Visitenkarten des Kandidaten sind schon gedruckt: Uwe Wortmann (Mitte), Unternehmensberater aus Löhne, tritt als Bürgermeisterkandidat von SPD und Grünen in Stemwede an. Paul Lahrmann (SPD) und Andrea Herrmann (Grüne) haben ihn vorgestellt.(Foto:Nichau)

Stemwede(WB). Uwe Wortmann aus Löhne tritt für die SPD und Bündnis  90/Die Grünen als gemeinsamer Bürgermeisterkandidat in Stemwede an. Gestern haben die beiden Parteien den 50-jährigen Unternehmensberater vorgestellt. Dabei ist es den Vertretern von SPD und Grünen gelungen, das Geheimnis um den gemeinsamen Kandidaten bis zum gestrigen Tag zu wahren. Paul Lahrmann, SPD-Gemeindeverbands-Vorsitzender, beschrieb den Prozess der Kandidaten-Findung: »Wir hatten im September vergangenen Jahres eine entsprechende Anzeige – auch im Internet – veröffentlicht. Im Oktober wurden die ersten Vorstellungsgespräche geführt. Herausgekommen ist Uwe Wortmann als gemeinsamer Kandidat der beiden Parteien.

Darauf haben wir uns im November geeinigt.« Seit diesem Zeitpunkt hätten SPD und Grüne gemeinsam mit Wortmann an einer Strategie für Stemwede gearbeitet. Am 8. März haben die Grünen den Kandidaten bereits nominiert. Die SPD will bei ihrer Verbandsversammlung am 20. März abstimmen – eventuell nochmals zusammen mit den Grünen. »Das ist notwendig, weil wir einen gemeinsamen Kandidaten haben. Das ist Neuland in Stemwede und muss juristisch korrekt erfolgen«, sagte Jürgen Gläscher (SPD). Kandidat überzeugt »Wir haben uns während der Phase der Zusammenarbeit von der Arbeit des Projektmanagers Wortmann überzeugt«, sagte Andrea Herrmann (Grüne). »Er hat in dieser Zeit selbst das Projekt Bürgermeisterwahl geleitet«, schilderte sie. »Wir wollten jemanden, der Stemwede nach vorn bringen möchte, der aber nicht unbedingt Politiker sein muss oder einer Partei angehört«, sagte die grüne Kommunalpolitikerin. Gerade auch dieses Anforderungsprofil habe ihn an der »Stellenausschreibung« der beiden Parteien gereizt, erläuterte der verheiratete Familienvater (zwei Kinder) seine Motivation, in Stemwede für das Amt des Bürgermeisters zu kandidieren. »Die Anzeige hat mich angesprochen, weil hier jemand gesucht wird, der einen anderen Weg beschreitet, der die Aufgaben anders angeht und die Entwicklung der Gemeinde vorantreibt«, sagte er. Und das sei sein Hauptziel: Wortmann will gemeinsam mit den Bürgern einen Gemeindeentwicklungsplan aufstellen. Er habe die Situation vor Ort analysiert: »Es gibt hier viel Eigeninitiative in den Dörfern. Das wollen wir weiter fördern«, meinte er. Dies gehöre zum Selbstverständnis der Gemeinde Stemwede dazu und daraus wolle er diesen Plan entwickeln. »Wenn wir das selbst nicht machen, werden wir von Kreis und Land bestimmt und das wollen wir nicht«, sagte Wortmann. Parteilos »Ich bin politisch nicht in eine Richtung einzuordnen«, beschrieb sich der gelernte Diplom-Ingenieur und Tischlermeister selbst. Er sei in der Zwischenzeit jahrelang für das Handwerk als Projektentwickler tätig gewesen und kenne sich aus. Mittlerweile sei er durch die Zusammenarbeit mit den beiden Parteien bestens mit der Situation in Stemwede vertraut. »Mein Fachgebiet Entwicklungs- und Projektmanagement, Unternehmensentwicklung und Strategieplanung passt hier gut hin«, meint der Kandidat. Nach dem 20. März wolle er in Stemwede Bürger zu bestimmten Themen einladen und ansprechen. »Ich will mit dem Bürger für den Bürger arbeiten und nicht Dinge vorherbestimmen«, sagt er. »Falls ich Bürgermeister werde, möchte ich auch mit meiner Familie nach Stemwede umziehen«, machte er gestern deutlich. Wichtig sei ihm besonders eines: »Ich bin derjenige, der die Ziele und Wünsche der Menschen umsetzen muss. Im Begriff Gemeindeentwicklung sei dies alles enthalten. Dieser beschreibe die Wirtschaft bis zur Ärzteversorgung, das Gemeindemarketing, die Arbeitsplatzentwicklung bis hin zu Wohnraum und Altenpflege. »Man muss sich aber davon lösen, in Einzelmaßnahmen zu denken.« Sicherlich würden Rahmenbedingungen die freie Entwicklung einschränken, »aber es ist hier in der Gemeinde Potenzial vorhanden, vieles selber zu machen und auch Fördermittel zu gewinnen«, meinte Wortmann.

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