Info über die Kleiderkammer der Flüchtlingshilfe

Engagierte Hilfe für Geflüchtete in Stemwede

Haupt- und ehrenamtliche Arbeit beim Verein für Jugend, Freizeit und Kultur (JFK)

Bei einem Besuch im Life House in Wehdem tauschten sich die Spitzenkandidaten der GRÜNEN Bettina Babina, Björn Babina und Uta Gesenhues mit dem Vorstand des JFK über die Ziele der Arbeit des Vereines aus. „So viele unterschiedliche hochqualitative Aktivitäten unter einem Dach gibt es kaum anderswo,“ stellte Bettina Babina fest, „da können wir Stemweder mächtig stolz sein.“ „Selbst in Köln wurde ich schon mehrmals angesprochen auf das tolle Festival“, ergänzt Uta Gesenhues.

Seit mehreren Jahren hat die Gemeinde Stemwede dem JFK die Unterstützung von Geflüchteten und Asylsuchenden übertragen. Hauptamtlich arbeiten in diesem Bereich Andrea Herrmann, Dariusch Bar und Waltraud Holtkamp und unterstützen zur Zeit etwa 250 Menschen aus vielen Ländern der Welt mit dem Nötigsten. Ehrenamtlich helfen die Mitglieder der Arbeitskreise Flüchtlingshilfe und Asyl. Ein wichtiger Baustein für die Geflüchteten ist die Kleiderkammer, in der Kleidung, Spielzeug und Küchenartikel zur Auswahl stehen. Da unser Besuch an einem Mittwoch erfolgte, war der Besuch der Kleiderkammer angesagt. Bei der Besichtigung der gerade in Räumlichkeiten der ehemaligen Hauptschule umgezogenen Kleiderkammer äußerten die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen, dass es hier ausreichend Platz für alle gespendeten Dinge gebe. Heidemarie Nottbeck und Elisabeth Wübbeler betonten die große Hilfsbereitschaft der Stemweder Bevölkerung. „Es wird uns nur hochwertige und fast neue Kleidung zur Verfügung gestellt. Damit wir unser Sortiment kundenorientiert ausrichten können, veröffentlichen wir wöchentlich im Stemweder Boten, was gebraucht wird,“ berichtet Waltraut Holtkamp. „Wir danken allen Stemweder Bürgerinnen und Bürgern für ihre große Unterstützungsbereitschaft. In Zeiten von Corona werden hier selbstverständlich die Hygienevorschriften genau beachtet, und so darf immer nur eine bestimmte Anzahl von Nutzern die Räumlichkeiten betreten. Bisher sind alle Geflüchteten und Helferinnen und Helfer gesund und damit es so bleibt, näht eine Frau aus dem Iran Gesichtsmasken für alle. Wichtig wäre die Bereitstellung von weiteren kleinen Wohnungen, damit eine Integration gut gelingen kann. Da wünschen wir uns schon mehr Angebote.“

Die GRÜNEN Kandidatinnen sicherten ihre Unterstützung zu.

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